Ritter - HSB--Ehrenmitglied

 Hessens Chöre danken Klaus Ritter

Pohlheim. Stehender Applaus für Klaus Ritter: Der Ehrenvorsitzende und Geschäftsführer des Chorverbandes Main-Kinzig ist in der Bundeshauptversammlung des Hessischen Sängerbundes (HSB) am Samstag in Pohlheim (bei Gießen) zum Ehrenmitglied des Verbandes ernannt worden.

Ritter, der über 20 Jahre Vorstandsarbeit leistete und die vergangenen Jahre als Vize-Präsident Verantwortung trug, hatte zuvor erklärt, für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Der wiedergewählte Präsident Claus Peter Blaschke würdigte Ritters Leistungen. Er und Ritter seien verschiedene Charaktere, die verschiedene Schwerpunkte gesetzt hätten – und sich auf diese Art in der Vorstandsarbeit hervorragend ergänzt hätten.

Klaus Ritter empfahl in seiner Abschiedsrede dem Vorstand, die Basisarbeit nicht zu vernachlässigen. Es sei die erste Pflicht des Hessischen Sängerbundes, auf die Sorgen und Nöte seiner Mitgliedsvereine einzugehen. Ein letztes Mal setzte sich Klaus Ritter in der Hauptversammlung mit einer inhaltlichen Forderung durch. Der Hessische Sängerbund wird aus dem Beitragsaufkommen künftig einen größeren Anteil an die Sängerkreise zurücküberweisen. Bislang wurden 0,71 Euro pro Mitglied und Jahr vom HSB zurückerstattet, künftig werden es auf Empfehlung Ritters 1,25 Euro sein – für den Chorverband Main-Kinzig bedeutet dies beispielsweise eine finanzielle Verbesserung im vierstelligen Bereich. Die zusätzlichen Einnahmen sind für Fortbildungsangebote auszugeben – so lautet die Bedingung.

Der Chorverband Main-Kinzig als größter Einzelverband in Hessen wird künftig im HSB-Vorstand von Malte Jörg Uffeln vertreten. Der Steinauer Bürgermeister und aktive Sänger hat den Deutschen Chorverband in der Vergangenheit  jahrelang juristisch beraten. Im neunköpfigen Bundesmusikausschuss, der Vertretung der Dirigenten, sind weiterhin zwei heimische Dirigenten dabei: Ernie Rhein und Gerd Zellmann wurden wiedergewählt.

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